Die Grafik zeigt einen aufgeklappten Laptop, einen symbolisierten Kalender sowie ein Torten-Diagramm.

Ergebnisse

Informationen aus „Gesundheit in Deutschland“ können für Forschung und Wissenschaft genutzt werden. Ergebnisse werden unter anderem auf dem Webportal der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE), im Journal of Health Monitoring sowie in weiteren Fachzeitschriften veröffentlicht.

Zusammen mit anderen Datenquellen bilden die Ergebnisse der Studienreihe eine wichtige Informationsgrundlage für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik.

Auch auf den Social-Media-Kanälen des RKI werden regelmäßig Ergebnisse aus „Gesundheit in Deutschland“ aufgegriffen und allgemein verständlich eingeordnet.

Mehr Informationen:


Aktuelles

Juni 2026
24 % der Erwachsenen haben eine erhöhte Stressbelastung

Im Jahr 2024 berichtete knapp ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland von einer erhöhten Stressbelastung. Mit 26 % bei den Frauen und 21 % bei den Männern waren Frauen häufiger betroffen. Das zeigen aktuelle Daten der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“. Besonders häufig berichteten junge Erwachsene von erhöhter Stressbelastung. Bei den 18- bis 29-Jährigen lag der Anteil bei 30,6 %. Je älter die Personen, desto geringer fiel die Stressbelastung aus: In der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen waren es 27,5 %, bei den 45- bis 64-Jährigen 23,3 %. Am niedrigsten war der Anteil bei den 65- bis 79-Jährigen mit 15,1 %. In der Altersgruppe ab 80 Jahren lag er wieder höher mit 21,7 %.
Weitere Informationen: gbe.rki.de


Schlafstörungen bei Erwachsenen 

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat Probleme beim Durchschlafen und circa jeder sechste Erwachsene berichtet Schwierigkeiten beim Einschlafen. Etwa jeder achte Erwachsene ist sowohl von Ein- als auch von Durchschlafstörungen betroffen. Das zeigen Auswertungen aus der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ (RKI-Panel 2024). Wenn Schlafprobleme regelmäßig über einen längeren Zeitraum auftreten und die Leistungsfähigkeit oder Lebensqualität beeinträchtigen, kann eine Schlafstörung (Insomnie) vorliegen. Insomnien können unterschiedliche Ursachen haben und stellen einen Risikofaktor für körperliche Erkrankungen (vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen) und psychische Störungen dar. Weitere Informationen:
www.rki.de/schlafstoerungen


Mai 2026
Unfälle bei Erwachsenen

Etwa jede zehnte erwachsene Person in Deutschland hatte innerhalb eines Jahres eine Unfallverletzung, die ärztlich behandelt werden musste. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Robert Koch-Instituts im Journal of Health Monitoring. Hochgerechnet betrifft das rund 7 Millionen Erwachsene. 
In der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ 2024 berichteten 9,5 Prozent der Frauen und 10,5 Prozent der Männer von mindestens einer solchen Unfallverletzung. Besonders häufig betroffen waren junge Männer zwischen 18 und 29 Jahren: Hier lag der Anteil bei 15,1 Prozent. Bei Frauen waren neben jungen Frauen vor allem Frauen ab 80 Jahren häufiger betroffen.
Zur Publikation im Journal of Health Monitoring


Pflegebedürftigkeit und Einschränkungen in der funktionalen Gesundheit

Fast 13 % der Frauen und rund 8 % der Männer leisten Pflege für An- und Zugehörige. Ein Drittel der Pflegenden gibt an, sich stark oder sehr stark belastet zu fühlen. Das sind neue Ergebnisse aus der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ (RKI-Panel 2024), die RKI-Forschende in einem Bericht zur Pflege­be­dürf­tig­keit veröffentlicht haben. Für den Bericht wurden aktuelle Erkenntnisse zur Pflege­be­dürf­tig­keit und zu Ein­schrän­kungen in der funktionalen Gesundheit zusammen­gestellt, der Bericht ist im Internet abrufbar.
www.rki.de/pflegebericht


April 2026
Allgemeine Gesundheitskompetenz Erwachsener in Deutschland

81 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, einzuordnen und für Entscheidungen im Alltag zu nutzen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich die Gesundheitskompetenz je nach Bildungsstand unterscheidet. Erwachsene mit dem höchsten Bildungsstand verfügen im Durchschnitt über die höchste Gesundheitskompetenz. Grundlage der Auswertung sind Daten der Jahreserhebung 2024 der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“. Für die Analyse wurden Angaben von 26.817 Befragten berücksichtigt.
Zur Publikation im Journal of Health Monitoring


Dezember 2025
Ergebnisse aus der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“   

Ausgewählte Ergebnisse der Jahreserhebung 2024 aus der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ wurden Anfang Dezember 2025 auf einer Tagung in Berlin vorgestellt. Zu folgenden Themen gab es neue Ergebnisse:

Bereits im Juli 2025 wurden diese Themen auf dem Webportal der Gesundheitsberichterstattung veröffentlicht: 

Alle Faktenblätter (PDF)


Herzlichen Dank 

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ herzlich für ihre Zeit und ihre wertvollen Angaben. Ihre Angaben liefern eine wichtige Basis, um die gesundheitliche Lage in Deutschland aussagekräftig darzustellen.